Der Nationalpark Vulkan Isluga ist ein chilenischer Nationalpark, der sich in der Region von Tarapacá befindet. Er liegt auf einer Höhe von 4.000m über dem Meeresspiegel und umschließt eine Fläche von 174.744 Hektar, die sich in die Komunnen Colchane, Camiña und Huara aufteilen. Er wurde im Jahr 1967 gegründet, seine aktuellen Grenzen wurden jedoch erst 1985 festgelegt.
Die Oberfläche des Parkes ist sehr ungleichmäßig. Die größter Erhöhungen sind die Berge Quimsachata mit einer Höhe von 5.400m, Tatajachura mit einer Höhe von 5.252m und Latarama mit einer Höhe von 5.207m. Der Vulkan Isluga, nach dem der Park benannt wurde, erreicht sogar eine Höhe von 5.550m über dem Meeresspiegel. Seine Spitze ist das ganze Jahr über schneebedeckt und aus seinem Krater steigen Dampfsäulen auf.
Innerhalb des Parkes liegt die Lagune Arabilla, die an den südlichen Hängen der Quimsachata-Begre entspringt. Auch finden sich die Schlucht von Aroma, dessen Oberflächenwasser von kleinen Nebenflüssen stammt, und die Lagune Parinacota, die wie die Lagune Arabilla eine große Varietät an Vogelarten und wunderschönen Szenerien bietet.
In Bezug auf das Klima lässt sich sagen, dass der jährliche Niederschlag zwischen 50mm und 250mm schwankt, wobei der meiste Niederschlag sich auf die Monate Dezember bis März verteilt. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen zwischen 10 und -5°C.
Die wohl wichtigste Attraktion des Nationalparkes ist das geothermische Feld von Puchuldiza, welches sich aus Geysiren und Thermen zusammensetzt. Das Wasser erreicht Temperaturen von bis zu 85°C. Die Wasser- und Dampfsäulen können vor Allem am Morgen beobachtet werden. Im Winter während der kältesten Monate im Altiplano formen sich prächtige Eisgebilde und Blöcke.





