Die nördlicheste Stadt des Landes bietet verschiedene Attraktivitäten für diejenigen, die die Sonne und die angenehmen klimatischen Bedingungen während des ganzen Jahres genießen wollen.
Direkt an der Pazifikküste zählt Arica von wunderschönen Stränden mit warmen Wassern. Trotzem sind die Badebuchten nicht die einzige Attraktion. Arica bietet außerdem eine Varietät an Freizeitbeschäftigungen und historische sowie kulturelle Erbstätten.
Die Schaffung der Region Arica und Parinacota wurde am 23. März 2007 durch die Verkündigung des Gesetzes N° 20.175 durch die Präsidentin Michelle Bachelet formalisiert. Im Anschluss, am 11. April, wurde die Meldung in der Zeitung öffentlich gemacht und am 8. Oktober desselben Jahres begann die Region Arica und Parinacota ihren Betrieb.
Die Region umfasst eine Fläche von 16.873,3 km und hat geschätzt 189.644 Einwohner. Verwaltungstechnisch teilt sich die Region im zwei Provinzen: Arica mit der Hauptstadt Arica und Parinacota mit der Hauptstadt Putre.
Die Provinz von Arica wird durch die Kommunen Arica und Camarones gebildet, währen die Provinz Parinacota in der Prekordillere und dem Altiplano aus den Kommunen Putre und General Lagos besteht.
DIE STADT ARICA
Wenn wir von Arica sprechen, sprechen wir von einer der ältesten Städte Amerikas. Seine tausendjährige Geschichte beginnt mit den Acha vor mehr als 9.000 Jahren und noch heute gibt es Überreste aus der nachfolgenden Chinchorro-Kultur, die Chinchorro-Mumien, die uns über das Geheinmis des Lebens und Sterbens dieser Kultur informieren.
Ein weiterer wichtiger Meilenstein, der die Entwicklung dieses Gebietes beeinflusste, war die Stadtgründung im Jahr 1541 durch den Arequipaner Lucas Martínez Vagazo. Er taufte die Stadt mit dem feierlichen Namen Villa San Marcos de Arica, vor dem HIntergrund, dass die Zone vor der Ankuft der Spanier als Ariaca bekannt war. Der Teil San Marcos bezieht sich auf das Taufdatum, das an den evangelischen Heiligen San Marcos erinnert.
Aktuell ist Arica die Hauptstadt der XV Region von Arica und Parinacota. Es ist die nördlichste der fünfzehn Regionen, in die Chile unterteilt ist. Seine Lage im extremen Norden des Landes an der Grenze zu Bolivien und Peru und seine klimatischen und geografischen Charakteristiken machen unsere Stadt zu einer kulturell, social und ethnisch reichen Zone.
In seine Kultur sind Elemente tausendjähriger Traditionen der Aymara und Quechua eingewebt. Dazu kommt noch die spätere Ankunft der Afrikanischen Sklaven, die in der Region eine neue Geschichte zwischen dem Schmerz der Verbannung und der Hoffnung auf einen Neuanfang schufen. So wurde Arica zu einem Mosaik aus verschiedenen Traditionen, das durch die Einwanderung insbesonderee von Asiaten und Chilenen aus dem Süden noch vergrößert wurde.
TOURISTENATTRAKTIONEN:
- STADTZENTRUM
- KÜSTENSTREIFEN
- AZAPA-TAL
- LLUTA-TAL
- KOMMUNE CAMARONES
- KOMMUNE PUTRE
- KOMMUNE GENERAL LAGOS
PROVINZ VON PARINACOTA
Die Provinz von Parinacota wurde 1979 gegründet. Das Motiv der Gründung waren vor Allem geopolitische Faktoren und dienten der Dezentralisierung in Bezug auf die Provinzen Arica und Iquique. Die Provinz grenzt sowohl an Peru im Norden als auch an Bolivien im Osten.
Sie umfasst eine Fläche von 8.726 km2 und hat 3.156 Einwohner, 1.977 davon in der Kommune Putre und 1.179 in der Kommune General Lagos.
Die Geomorphologie und das Klima unterteilen sich in zwei ökologische Ebenen: das Hochland auf über 4.000m über dem Meeresspiegel, und die Täler der Prekordillere, die zwischen 2.500 und 4000m liegen.
Die natürliche Schönheit dieser Provinz werden durch die Vulkane Parinacota und Pomerape, den See Chungara, die Feuchtgebiete Caquena und Parinacota und die Vulkane Guallatire, Tarapacá und Tacora repräsentiert.
Außerdem kann man die Schluchten von Allane, die Thermen von Jurasi, die Höhlen, Taroca und POlloquere besichtigen.
Parinacota und seine Kommunen General Lagos und Putre stellen ihrerseits die Identität der Aymara-Kultur dar, ein Gebiet Reich an historischen Stätten inmitten einer einzigartigen Fauna: Lamas, Alpacas, Vicuñas, Guanacos, Wild, Pumas, Enten, Kondore, Adler, Vizcachas, Strauße und viele weitere Vogel- und Nagetierarten. Das gleiche reichhaltige Bild lässt sich in der Flora wiederfinden, die zum Beispiel Quenua, Kronleuchter-Kakteen, Llareta und andere einzigartige Spezies enthält.
Die Landschaftsbild in der Höhe ist Produkt der Lebensgemeinschaft Puna, ein Gebiet, das zwischen Peru, Chile, Bolivien und dem argentinischen Norden geteilt ist. Seine ethnischen Komponenten sind überwiegend von Urpsrung Aymara, was zu einer anderen Sichtweise auf folklorische Traditionen, Kultur, Gastronomie und alten Bräuchen führt.
Der religiöse Synkretismus und die Fusion der spanischen und Aymara-Kultur schufen eine einzigartige Gegend, die von einer großen Anzahl an Kirchen geprägt ist, welche den Touristen ein besonderes Bild des Gebietes verleiht.





